Allgemein

DIE LINKE: Solidarisch an der Seite der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

08. März 2018  Allgemein

Heute am 8. März kommt es zu Warnstreikaktionen und zu einer Kundgebung auf dem Reutlinger Marktplatz – 12:00 Uhr.

Die Beschäftigten fordern aktuell 6% mehr, mindestens aber 200 €uro pro
Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Von dieser Forderung profitieren
vor allem Frauen und Männer in den unteren Lohngruppen, da sie durch
diese soziale Komponente 200 €uro monatlich deutlich über 6% bekommen.
Die Linke in Baden-Württemberg solidarisiert sich mit den Beschäftigten im
Öffentlichen Dienst und hofft, dass das Ergebnis der Forderung sehr nahe
kommt.
Wer in Sonntagsreden fordert, dass „die Schere zwischen arm und reich“
nicht ständig weiter aufgeht, muss die Beschäftigte in niedrigen Einkommensgruppen
besser vergüten.
Der öffentlichen Hand kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu,
denn nach wie vor ist der Öffentliche Dienst der größte Arbeitgeber im Land
und bildet dadurch eine „Leitwährung“. Vor allem in Zeiten wie jetzt, in denen
die Konjunktur brummt und viele Beschäftigte aus der Kommune in
Richtung Wirtschaft abwandern, müssen Gewerkschaften und kommunale
Arbeitgeberverbände tarifliche Anreize schaffen, um das Personal zu halten
bzw. welches zu bekommen!
Der Öffentliche Dienst ist Teil der Daseinsvorsorge und muss deshalb auch
auskömmliche Vergütungen bezahlen!
Egal, ob Beschäftigte in der Stadtverwaltung, in den Bau-, Forst- und Grünflächenämtern,
bei den Friedhofsämtern oder der Stadtreinigung: “ Öffentlich ist Wesentlich!“
Für Auszubildende und Praktikant*innen sollen monatlich 100 € mehr aufs
Konto, außerdem sollen auch sie in den Genuss von 30 Urlaubstagen im Jahr
kommen.
Der Samstagszuschlag soll endlich auch in den Krankenhäusern auf 20% angehoben
werden, um nur die wesentlichsten Forderungen zu nennen.
Wir finden, dafür lohnt es sich zu streiken und auf die Straße zu gehen.
DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

8. März Internationaler Frauentag

03. März 2018  Allgemein

Gemeinsam mit allen Geschlechtern
Am 8. März ist internationaler Weltfrauen*kampftag, dieser wurde 1910 von einer internationalen sozialistischen Frauenkonferenz ins Leben gerufen. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen auf die Straße für die tatsächliche Gleichstellung von Frauen* und um den Kampf gegen das Patriarchat, Sexismus und die kapitalistische Ausbeutung zu unterstützen. Trotz der Durchsetzung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor inzwischen 100 Jahren und obwohl in vielen Ländern der Erde die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Papier gesetzlich verankert ist, werden in der Realität die Frauenrechte von einer weltweiten Rechtsentwicklung vieler Regierungen mit Füßen getreten.
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Reutlinger Linksjugend [’solid] – Neugründung

27. Februar 2018  Allgemein

Nach ca. einem Jahr mitgliederbedingtem Stillstand, hat sich wieder eine Gruppe junger Menschen gefunden, die aktiv linke (Jugend-)Politik in #Reutlingen gestalten möchten. Wir werden uns in der Linksjugend [’solid] als fortschrittlicher, sozialistischer Jugendverband organisieren und suchen dafür noch weitere Mitglieder und Helfer*innen.

Wenn auch du mit den gegenwärtigen Verhältnissen unzufrieden bist, eine Gruppe suchst, um dich für eine freie und solidarische Gesellschaft zu engagieren, dich gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung stark zu machen und dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft entgegenzutreten, dann komm zu unserem Gründungstreffen

Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen

25. Februar 2018  Allgemein

Vortrag und Diskussion mit Dr. Uwe Krüger

Dienstag, 27.02.2018 um 20.00 Uhr im franz.K Reutlingen

Viele Mediennutzer äußern Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der etablierten Medien und haben inzwischen den Eindruck, dass sie überall dasselbe lesen.

Dr. Uwe Krüger geht dem Mainstream – Effekt auf den Grund und zeigt, wie Lobbynetzwerke, vertrauliche Hintergrundkreise, die soziale Herkunft der Journalisten sowie die dramatisch verschlechterten Arbeitsbedingungen der Journalistenbranche das Meinungsspektrum einengen können.
Er wirft einen Blick auf unser Mediensystem und zeigt, wie Journalisten entscheiden, was wir wissen dürfen.

Dr. Uwe Krüger (Jahrgang 1978) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Für seine Bücher „Mainstream“ (C.H.Beck 2016) und „Meinungsmacht“ (Halem 2013) bekam er den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik-

 

Digitalisierung sozial gestalten!

09. Februar 2018  Allgemein

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr rund 19.000 neue Mitarbeitereinstellen. Grund ist unter anderem der digitale Ausbau des Unternehmens. – 28. Januar 2018, Tagesschau.de


Drei Millionen Jobs könnten bis 2022 der Digitalisierung zum Opfer fallen, warnt der IT-Verband Bitkom. 2. Februar 2018, Tagesschau.de


Jessica Tatti MdB

Von Jessica Tatti, Sprecherin für Arbeit 4.0 der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Innerhalb von fünf Tagen berichtet die Tagesschau gegensätzlich über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung. Das verdeutlicht wie ambivalent sich der Wandel des Arbeitsmarktes durch technologische Neuerungen vollziehen kann. Rationalisierungsprozesse und veränderte Anforderungen durch den technischen Fortschritt sind weder ein neues Phänomen noch ist die Digitalisierung eine Naturgewalt, die über uns hereinbricht und nur eine einzige Handlungsweise zuließe. Doch sie wirft zweifelsohne die Frage auf, wie wir von Schreckensszenarien zur sozialen Gestaltung der Digitalisierung kommen. Denn die Konzerne haben längst begonnen für ihre Interessen einzutreten.

Arbeitgeberverbände bauen Drohkulisse auf

Der IT-Branchenverband Bitkom erwartet für Deutschland bis 2025 ein durch die Industrie 4.0 generiertes Wirtschaftswachstum von 78 Milliarden, verbunden mit Wachstumsraten von bis zu 30 Prozent in einzelnen Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau. Solche Zahlen erzeugen politischen Handlungsdruck.

Wie die „Globalisierung“ als Druckmittel für die Agenda 2010,        Hartz I-IV und einen massiven Sozialstaatsabbau herhalten musste und der „demografische Wandel“ für weitreichende Rentenkürzungen, so gehen die Arbeitgeberverbände jetzt mit der „Industrie 4.0“ in die nächste Runde und kreieren eine neue Drohkulisse, um ihren Forderungen gegenüber der Politik Nachdruck zu verleihen.

Statt der notwendigen Eindämmung prekärer Beschäftigungsverhältnisse wie der Zeitarbeit und sachgrundloser Befristung, pocht der Bundesverband der Arbeitgeber auf die weitere Flexibilisierung und Deregulierung des Arbeitsmarktes. Tiefe Einschnitte in das deutsche Arbeitsrecht sollen durch Lockerungen im Arbeitszeit- und Kündigungsschutzgesetz sowie eine Ökonomisierung des Gesundheitsschutzes auf Kosten der Beschäftigten durchgesetzt werden. 

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Bericht aus Berlin

07. Februar 2018  Allgemein

Am 14. Februar um 19:30 Uhr laden wir alle politisch Interessierten
zu einem öffentlichen Stammtisch in unseren schönen neuen
Büroräumen in der Karlstr. 16 ein.
Jessica berichtet von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen
als neue Bundestagsabgeordnete.

Kritik am Polizeieinsatz in Reutlingen

28. Januar 2018  Allgemein

Jessica Tatti MdB

Anlässlich des am 24.01. berichteten unverhältnismäßigen Vorgehen der Reutlinger Polizei gegen den Protest zum AfD Neujahrsempfangs am 19.01. in Reutlingen erklärt die Tübinger Bundestagsabgeordnete der LINKEN Heike Hänsel:
„Das Vorgehen der Polizei gegen eine 14jährige und ihre Mutter ist komplett unverhältnismäßig und unprofessionell! Einer Jugendlichen in einem dunklen Hinterhof die Arme auf den Rücken zu drehen, den Mund zuzuhalten und sie vor mehreren männlichen Polizeibeamten am Brustbereich inklusive innerhalb ihres BHs abzutasten ist aus meiner Sicht eines Rechtsstaates absolut unwürdig.“

Heike Haensel

Die Reutlinger Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Jessica Tatti pflichtet dem bei:
„Mit dieser Form der Behandlung die Traumatisierung einer Jugendlichen nicht nur in Kauf zu nehmen, sondern geradezu zu befördern ist für die Polizei völlig inakzeptabel. Nicht nur, dass Mutter und Tochter nun das Geschehene verarbeiten müssen, sollen sie jetzt auch mit Klagen und Strafverfahren der Polizei konfrontiert werden. Ein solches Verhalten der Polizei kann auch dazu führen, dass Grundrechte wie das Demonstrationsrecht, von Menschen aus Angst nicht mehr wahrgenommen werden.“
Beide Abgeordneten werden sich nun an den Landesinnenminister Herrn Strobl, sowie den Reutlinger Polizeipräsidenten Herrn Prof. Pick wenden.
„Wir möchten gerne wissen ob diese beiden das Verhalten der ihnen unterstellten Behörde für korrekt befinden, vor allem aber auch welche Anweisungen für den korrekten Umgang mit Jugendlichen sie ihren Behörden machen. Seit dem G20-Gipfel in Hamburg scheint die Polizei vor allem mit Aggressivität und Gewalt auf linke Demonstrationen zu reagieren. Es kann doch nicht sein, dass Demonstrierende traumatisiert von Protesten zurückkommen oder noch schlimmer, wie beim AfD-Bundesparteitag mit gebrochenen Beinen im Krankenhaus landen.
Gleichzeitig muss ein Fehlverhalten auch Konsequenzen haben. DIE LINKE fordert schon seit Jahren, genauso auch zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, wie beispielsweise Amnesty International, das Komitee für Grundrechte und Demokratie, der Republikanische Anwältinnen und Anwälteverein u.v.m., dass eine unabhängige Kontrollinstanz zur Untersuchung von Polizeigewalt eingerichtet wird, an welche sich Opfer wenden können. Das Konzept Kollege ermittelt gegen Kollege ist wirklichkeitsfern und funktioniert nicht. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen, in welchen es zu Ermittlungen kommt, Polizisten und Polizistinnen gar nicht eindeutig zu identifizieren sind, deswegen fordert DIE LINKE die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte.“

Klare Worte in neuen hellen Räumen bei der Linken

27. Januar 2018  Allgemein

GEA 27.01.2018 VON ALEXANDER RABE
Neujahrsempfang – Das neue Büro der Linken in der Karlstraße 16 bot Raum für knapp hundert Gäste und viele Redner
Etwas versteckt liegt es, das neue Büro der Reutlinger Linken. Karlstraße 16 lautet die Adresse, ins Innere gelangt man über die Mauerstraße. Im ersten Stock sieht man das Ergebnis vieler Arbeitsstunden: helle, große Räume. Sie boten den idealen Rahmen für den Neujahrsempfang der Linken am Donnerstagabend, bei dem eine Frau besonders im Rampenlicht stand: die neue Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti.

Ein Hoch auf uns (von links): Linken-Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit, Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel, Stadtrat Rüdiger Weckmann, Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti, Stadrat Thomas Ziegler und der bayerische Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst stoßen auf politische Erfolge und die neuen Räume an. FOTO: Gerlinde Trinkhaus

Nach Musik vom Trio Hearts 5 begrüßte Stefan Dreher, Büro- und Bauleiter in Personalunion, die knapp hundert Gäste. Den Reden-Reigen eröffnete dann Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit. »Dass Jessica Tatti es in den Bundestag geschafft hat, ist ein ganz großer Erfolg«, sagte er. Ebenso, dass die Linken im Landesverband tausend neue Mitglieder zu verzeichnen hätten. Gute Kommunalpolitik sei die Basis für die Erfolge auf Landes- und Bundesebene. Kommunalpolitik sowie die Arbeit in sozialen Bewegungen und Gewerkschaften seien die entscheidenden Standbeine der linken Arbeit.

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Neujahrsempfang im neuen Büro

17. Januar 2018  Allgemein


Es laden ein zu Reden, Musik, Speis und Trank, sowie zu netten Gesprächen:
MdB Jessica Tatti, der Kreisverband DIE LINKE Reutlingen,
die Kreisräte der Linken, die Linke Liste und ihre Stadträte.

Tübinger Neujahrsempfang mit Sevim Dagdelen MdB

17. Januar 2018  Allgemein

Gastrednerin:

Sevim Dağdelen, Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Freitag, 19. Januar 2018, 19 Uhr

Gemeindehaus Lamm, Am Markt 7, 72070 Tübingen

Veranstalter: Heike Hänsel MdB & DIE LINKE Kreisverband Tübingen