Allgemein

Libyen-Veranstaltung der Friedensgruppe und der Linken in Reutlingen

19. Mai 2011  Allgemein

Die Friedensgruppe und die Linke in Reutlingen hatten die Soziologin und Religionswissenschaftlerin Claudia Haydt zu einem Informations- und Diskussionsabend über den Krieg in Libyen eingeladen.
Thema des Abends waren die EU-Sanktionen gegen Libyen. Vorgeschichte dieser Entwicklung sind die Aufstände und Massenproteste Massenarbeitslosigkeit, für mehr Freiheiten und gegen die diktatorischen Regimes in ganz Nordafrika. Ganzen Beitrag lesen »

Reduzierte Freibad-Öffnungszeiten – Sparen auf Kosten der Bürger

15. Mai 2011  Allgemein

Der Linke Arbeitskreiskommunalpolitik befasste sich bei seiner letzten Sitzung mit den reduzierten Öffnungszeiten der Reutlinger Bäder. Durch die kürzeren Öffnungszeiten sollen jährlich 165.000 Euro eingespart werden. Die von den Stadtwerken gegebene Begründung für die Einschränkung des Badebetriebs wurden von den Reutlinger Linken kritisch hinterfragt. Ganzen Beitrag lesen »

Niedriglöhne treffen oft Frauen und junge Beschäftigte – Mindestlohn jetzt!

29. April 2011  Allgemein

„Der 1. Mai steht vor der Tür. Es ist eine Schande, dass es in Deutschland immer noch keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt“, erklärt die Kreisvorsitzende der LINKEN Petra Braun-Seitz. Niedriglöhne breiten sich immer weiter aus. Insbesondere Frauen und junge Beschäftigte sind sehr oft von niedrigen Löhnen betroffen. Das ergab eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag bei der Bundesregierung. Danach müssen sich im Arbeitsamtsbezirk Reutlingen 43 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Alter von 15 bis 24 Jahre mit einem niedrigen Lohn begnügen. Ebenso werden 33,6 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen mit einem niedrigen Lohn abgespeist. Ganzen Beitrag lesen »

Krieg in Libyen

28. April 2011  Allgemein

Hintergründe und Informationen zum Militäreinsatz in Nordafrika

Gemeinsame Veranstaltung der Reutlinger Fiedensgruppe mit der LINKEN

Dienstag, 3. Mai 2011
20:00 Uhr Achalm-Taverne, Mauerstr. 20

Seit dem 20. März wird Libyen von einer Koalition bombardiert, an der unter anderem auch die USA, Frankreich und Großbritannien beteiligt sind. Es ist zu befürchten, dass die NATO Intervention nur der Auftakt zu einem langen und blutigen Bürgerkrieg mit internationaler Unterstützung wird. Zwischenzeitlich wird der Einsatz von Bodentruppen diskutiert, einzelne Alliierte liefern Waffen oder entsenden Militärberater um den Ausgang des Bürgerkriegs „positiv“ zu beeinflussen. Obwohl die Bundesregierung sich offiziell nicht mit Soldaten beteiligen will, unterstützt sie die Kampfhandlungen auf vielfältige Weise. Die Intensität mit der nun die Anti-Libyen-Allianz ihre Angriffe auf das Land durchführt, zeigt deutlich, dass es dabei nicht um den Schutz der Zivilbevölkerung geht, sondern um den Versuch, das Land und seine Ressourcen unter Kontrolle zu bekommen.

Claudia Haydt, Soziologin, Religionswissenschaftlerin, (IMI – Informationsstelle Militarisierung Tübingen) wird im Vortrag über die Hintergründe und Interessen des Krieges informieren.

1. Mai 2011 – gemeinsam für den Mindestlohn!

28. April 2011  Allgemein

„Der Arbeiter soll seine Pflicht tun, der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

plakat_erstermai2011_startseiteIn diesem Jahr wird zum 122. Mal der 1. Mai als Protest- und Gedenktag der internationalen Arbeiterbewegung begangen. Gleichzeitig tritt an diesem Tag die Arbeitnehmerfreizügigkeit in Kraft. Der deutsche Arbeitsmarkt steht damit auch Beschäftigten aus Mittel- und Osteuropa ohne Einschränkungen offen. Das ist ein guter Schritt auf dem Weg zu einem vereinten Europa. Es ist ein schlechter Schritt für die arbeitenden Menschen, wenn Arbeitgeber nicht daran gehindert werden, die Konkurrenz zwischen ihnen auszunutzen und die Löhne weiter zu drücken. Das wirksamste Mittel gegen Lohndumping ist die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns. DIE LINKE kämpft für einen existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohn. In den Parlamenten und auf der Straße.

Unüberhörbar und unübersehbar.

Zum Beispiel am 1. Mai 2011. Gemeinsam mit Ihnen!

Gemeinsam mit Euch!

DGB-Flugblatt: 1.Mai in Reutlingen

DGB-Flugblatt: 1.Mai in Metzingen

Wir danken allen, die uns unterstützt haben!

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz standen ganz im Zeichen der Atomkatastrophe von Fukushima. Das Thema Atomkraft hat offensichtlich alle anderen Themen überlagert. Die Probleme der sozialen Ungerechtigkeit in Deutschland traten in den Hintergrund. Sie sind dennoch damit nicht vom Tisch. Wir haben uns ein anderes Wahlergebnis gewünscht und unser Ziel nicht erreicht.
Obwohl wir an absoluten Stimmen gegenüber der WASG um 17.800 (plus knapp 15%) zugelegt haben, haben wir prozentual verloren.
Dennoch bleibt es dabei. DIE LINKE ist in 13 von 16 Landtagen vertreten, in Hamburg haben wir den Wiedereinzug geschafft und in Sachsen-Anhalt die SPD hinter uns gelassen. DIE LINKE ist ein stabiler politischer Faktor in den Landesparlamenten. Unser Dank gilt all denjenigen, die einen engagierten Wahlkampf geführt haben, und natürlich allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme und damit ihr Vertrauen gaben.

Roland Hamm zum Wahlausgang auf Youtube

Wir sind gespannt auf Eure Kommentare, Diskussionsbeiträge … !

„Kinderarmut ist inakzeptabel“

22. März 2011  Allgemein

Südwestpresse. 22.03.2011
Münsingen. Die Stromnetze in Deutschland müssen in die öffentliche Hand kommen. Das forderte Dr. Dietmar Bartsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Linken, bei einer Veranstaltung in Münsingen.

Gut 20 Parteifreunde, Sympathisanten und Neugierige waren am Freitagabend der Einladung zur Wahlkampfveranstaltung der Linken in den Münsinger Älbler gefolgt. Landtagskandidat Eberhard Jaensch begrüßte die „Freunde neuer Gedanken“, erläuterte, weshalb er und seine Partei in den Landtag einziehen wollen. Vom Verbot von Armutslöhnen sprach er, vom Kampf gegen Kinderarmut, von der Arroganz der Macht.

Foto: Südwestpresse

Foto: Südwestpresse


Hauptredner des Abends war der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken, Dietmar Bartsch, der von der Bundestagsdebatte zum Thema Japan berichtete. Die Linken, bekräftigte Bartsch, seien der Auffassung, dass man unverzüglich, ohne schuldhaftes Verzögern, den Weg aus der Atomkraft angehen müsse. Gleichzeitig müssten aber die Energiepreise gesichert bleiben. Wenn jetzt schon vier Energiekonzerne einen Anstieg der Stromkosten ankündigten, dann sei es „interessant, dass die das jetzt schon wissen“. Die Stromnetze in Deutschland müssten in die öffentliche Hand gelangen, forderte Bartsch, „weil die sonst jedes Jahr Milliarden abschöpfen“. Ganzen Beitrag lesen »

Stoppt den Krieg in Libyen! Frau Merkel, keine Unterstützung für den Krieg!

22. März 2011  Allgemein

Resolution des Parteivorstandes DIE LINKE vom 20. März 2011

Es ist wieder Krieg. Bomben werden abgeworfen, Raketen geschossen. Die Kette der Kriege – Jugoslawien, Irak, Afghanistan und jetzt Libyen – zeigt, dass Krieg wieder zum Mittel der Politik geworden ist. Frankreich, Großbritannien und die USA bomben auf Ziele in Libyen.
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DIE LINKE hatte gewarnt: Flugverbotszonen wären der erste Schritt in einen Krieg. Wer die Luftwaffe von Gaddafi am Boden halten will, muss sie ausschalten – das heißt Krieg. Die laufende AWACS-Aufklärung der NATO über Libyen mit deutscher Beteiligung heißt Aufklärung von Bombenzielen. Ganzen Beitrag lesen »

Sicherheitsrisiko Mappus: Trixer und Täuscher abwählen!

17. März 2011  Allgemein

Erklärung zur Atomkatastrophe
Mit Trauer, Wut und Entsetzen verfolgen wir von der LINKEN das Katastrophenszenario in Japan. Zehntausendfaches Sterben, das Leid und Elend der Überlebenden macht uns fast sprachlos. Aber da ist auch noch Empörung und Wut.
Und so wollten wir unseren Kampf in der Anti-AKW–Bewegung und alle berechtigten Argumente und Warnungen n i c h t bestätigt sehen. Ganzen Beitrag lesen »

Sahra Wagenknecht zur Enteignung des Steuerzahlers

14. März 2011  Allgemein

Artikel im Schwäbischen Tagblatt 14.03.2011 von Matthias Stelzer

Eine faustische (Links-)Außenseiterin

Sie ist so etwas wie eine kommunistische Stilikone: Sahra Wagenknecht, die schöne und streng frisierte Vizechefin der Linken, ist im kapitalistischen Deutschland fast zwangsläufig eine Außenseiterin. Dabei steht die 41-Jährige mit ihrer kritischen Weltsicht viel weiter in der Mitte der Gesellschaft, als viele Konservative glauben wollen.
Sahra
Kaum eine Politikerin in Deutschland polarisiert mehr als Sahra Wagenknecht. „Neo-Stalinistin“, „rote Teufelin“ – die politischen Gegner – auch in der eigenen Partei – haben ihr viele Stempel aufgedrückt. Isst die 41-jährige Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Hummer, ist „Bild“ das eine fette Geschichte wert, wird sie in einem Berliner Feinkostladen gesichtet, klopfen sich in der Sitzungswoche darauf die konservativen Bundestagskollegen reihenweise auf die Schenkel.

Als ehemalige Frontfrau der „Kommunistischen Plattform“ würden viele Kollegen sie lieber noch heute sozialistisch Schlangestehen sehen. Sahra Wagenknecht, die in Jena und Ost-Berlin aufgewachsen ist, hat daraus die Konsequenz gezogen, ihr Privatleben abzuschotten. Ganzen Beitrag lesen »