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Günter Herbig zum Wahlausgang

15. März 2021  Allgemein

Liebe Freundinnen und Freunde innerhalb und außerhalb der Linken,
an dieser Stelle möchte ich mich herzlich auch im Namen der Linken in den Wahlkreisen 60 und 61 ganz herzlich bei all denen bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben, ihre Stimme für bezahlbaren Wohnraum, gute Arbeit und Bildung, sozial-ökologischen Umbau, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, den Kampf gegen Rassismus und für die Gleichstellung der Geschlechter.
In diesen Pandemiezeiten war es ohne den direkten Kontakt besonders schwer, Menschen über das persönliche Gespräch oder die persönliche Ansprache zu überzeugen. Dass in Krisenzeiten keine wirkliche Wechselstimmung herrscht, ist auch eine Binsenweisheit. Deshalb sehe ich, sehen wir in dem trotzdem sichtbaren Zuwachs auch einen kleinen Erfolg, der uns für die Zukunft hoffen lässt. Ebenso wie die Tatsache, dass wir etliche neue Mitglieder gewinnen konnten, darunter nicht wenige jüngere, die auch gleich aktiv geworden sind. Ihnen und allen, die uns aktiv im Wahlkampf unterstützt haben, gilt mein herzliches Dankeschön.
Ja, wir müssen noch viel mehr werden, mehr für die Zukunft unser Kinder und Jugendlichen, mehr aber auch für eine friedliche und menschenwürdige Zukunft, natürlich genau so für uns selbst. Da denke und handle ich auch ganz persönlich für mich und meine Familie. So viel Egoismus darf sein 🙂
Also in diesem Sinne: Macht mit, werdet aktiv: Im September ist Bundestagswahl – “nach der Wahl ist vor der Wahl” – das gilt auch und erst recht für die LINKE.
Herzlichst Ihr / Euer Günter Herbig.

Am Sonntag DIE LINKE wählen!

12. März 2021  Allgemein

Jessica Tatti: Bericht aus Berlin

09. März 2021  Allgemein

Gemeinsame Video-Veranstaltung der LINKEN Schwäbisch Hall und Reutlingen mit Jessica Tatti und Simon P. Brecht (Kandidat der LINKEN in Schwäbisch Hall und Landesgeschäftsführer der linksjugend [‘solid] Baden-Württemberg) über die Arbeit im #Bundestag. Auch aktuelle Entwicklungen zum Thema #corona sollen nicht zu kurz kommen.

Am 10. März 2021, 19 Uhr

Link zur Zoom-Plattform

 

Die Mobilitätswende – Irrwege und Auswege

03. März 2021  Allgemein

Zur Erreichung des 1,5°C Klimaziels von Paris ist eine grundlegende Wende bei der Mobilität von Menschen und Gütern zwingend erforderlich. Bisher ist dazu so gut wie nichts passiert. Alle sind sich zwar inzwischen einig, dass mehr Radfahren, mehr Busse und mehr Bahnen geben muss, aber wie schnell soll das passieren und woher kommen die nötigen riesigen Finanzmittel? Und wie steht es mit dem motorisierten Individualverkehr, mit dem Auto? Reicht die Umstellung auf E-Autos oder braucht es auch weniger PKWs insgesamt? Und wie steht es dann mit den Arbeitsplätzen? Gerade in Baden-Württemberg ist die Automobilindustrie und die damit zusammenhängenden Zulieferer und der Maschinenbau die Leitindustrie und das wirtschaftliche Rückgrat. Welche Alternativen und Chancen gibt es bei der beginnenden Transformation für die Sicherstellung qualifizierter und gut bezahlter Arbeitsplätze?

Über dieses Fragen diskutiert DIE LINKE Reutlingen mit dem bundesweit bekannten Verkehrsexperten, Autor und Chefredakteur von Lunapark 21 Winnie Wolf am Dienstag, den 9. März ab 19:00 Uhr und den beiden Kandidaten der Linken für die Wahlkreise Reutlingen und Münsingen/Hechingen, Günter Herbig und Petra Braun-Seitz.

Meeting beitreten:Zoom

Meeting-ID: 896 0824 0022
Kenncode: 106042
oder über Youtube dabei sein: Youtube-Kanal der LINKEN Reutlingen

Der öffentliche Dienst ist #unverzichtbar!

06. Oktober 2020  Allgemein

Nach dem Applaus muss jetzt auch die Gehaltserhöhung kommen.

Am Mittwoch, den 7. Oktober gibt es in auch Reutlingen Warnstreiks:
Bei der Müllabfuhr, den Stadtwerken und in Kindertageseinrichtungen.

Wir stehen hinter den Beschäftigten, die gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di für besser Arbeitsbedingungen und höhere Löhne streiken. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Die Politik muss jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, diese Arbeit gut zu entlohnen. Um eine sozial-ökologische Verkehrswende voranzubringen und die Versorgung in Kitas, Krankenhäusern und der Müllabfuhr zu garantieren, sind bessere Arbeitsbedingungen nötig! Leere Kassen sind kein Argument gegen höhere Löhne, sondern ein Argument für eine Vermögenssteuer und eine gerechtere Einkommenssteuer, die niedrige Einkommen entlastet und der Gesellschaft nutzt. Hier geht es zu unseren Pressemitteilungen:  Solidarität mit den Beschäftigten und Erzieher*innen brauchen keine moralische Zurechtweisung.

Aufruf Verkehrswende unterzeichen!

05. Oktober 2020  Allgemein

In den letzten 20 Jahren wurden in den Verkehrsbetrieben massiv Stellen abgebaut, obwohl der Bedarf an Bus, Bahn, U-Bahn und Straßenbahn immer weiter gestiegen ist. Für wirksamen Klimaschutz muss der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) noch weiter ausgebaut werden. Es braucht eine linke Verkehrswende! Aber: Schon jetzt fehlen 15.000 Beschäftigte, ab 2030 braucht es sogar 100.000 neue Beschäftigte. Die Folgen für die Beschäftigten sind dramatisch: immer mehr Arbeit in weniger Zeit, hohe Belastung und Stress.

Schluss damit! DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben und ihrer Gewerkschaft ver.di in ihrem Kampf für besser Arbeitsbedingungen, besser Löhne und mehr ÖPNV.

Am 18. September fand bundesweit ein erster Aktionstag von Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben, der Gewerkschaft ver.di, der Klimagerechtigkeitsbewegung, FridaysForFuture und weiteren zivilgesellschaftlichen Verkehrswendeinitiativen statt. Die Tarifauseinandersetzung spitzt sich zu. Die Gewerkschaft ver.di ruft für den 29. September zu bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV auf.

DIE LINKE ruft zur Solidarität, Unterstützung und Teilnahme von Aktionen der Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben auf.

Ich bin solidarisch mit den Klimaheldinnen und Klimahelden des Alltags.

Ja, ich bin dabei!

DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

24. September 2020  Allgemein

DIE LINKE steht an der Seite der bundesweit mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, die sich seit dem 1. September in Tarifverhandlungen befinden. Wir unterstützen die Forderung von ver.di, GEW, GdP, IG BAU und dbb Beamtenbund nach 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro, nach 100 Euro für alle Auszubildenden und nach einer Arbeitszeitangleichung im Osten an das Westgebiet.

Sie sind es wert…

Während des Lockdowns waren es die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, die die Gesellschaft zusammengehalten haben. Das Pflegepersonal in den Krankenhäusern, das unter erhöhtem Infektionsrisiko die medizinische Versorgung sichergestellt hat. Die Kolleginnen und Kollegen von der Müllabfuhr, die die Straßen sauber gehalten haben. Oder die Beschäftigten in den Kindertagesstätten, die Notfallbetreuungen für diejenigen organisiert haben, die ihre Kinder nirgendwo anders hingeben konnten. Aus Sicht der LINKEN ist es unerträglich, dass sie alle über Monate als systemrelevant beklatscht wurden und ihre Forderungen jetzt als überzogen verunglimpft werden. Wir sagen: Wer systemrelevant ist, der soll auch anständig bezahlt werden.

DIE LINKE verurteilt das Auftreten der Arbeitgeber aufs Schärfste. Wir weisen darauf hin, dass es gewählte Politikerinnen und Politiker sind, die sich hier in der Arbeitgeberrolle befinden. Sie fordern „Augenmaß“ und die Bereitschaft zum Verzicht, weil aus ihrer Sicht „die Folgen der Pandemie von der gesamten Gesellschaft getragen werden“ müssten. Wir sagen: Wer von den Beschäftigten Verzicht fordert, der sollte erklären, warum noch immer keine Vermögensabgabe eingeführt wurde. Auch Reiche und Superreiche gehören zur Gesellschaft und sollten zur Finanzierung der Krisenkosten herangezogen werden.

Aus Sicht der LINKEN ist der Kampf der Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst mehr als eine Tarifrunde. Es ist der Auftakt zu den Verteilungsauseinandersetzungen um die Krisenkosten. Es ist darum eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung um Verteilungsgerechtigkeit und um die Frage, was uns öffentliche Daseinsvorsoge, was uns die Betreuung unserer Kinder, die Pflege in Altenheimen und Krankenhäusern oder die öffentliche Müllabfuhr wert sind. Die Kolleginnen und Kollegen haben in dieser Auseinandersetzung DIE LINKE an ihrer Seite. Glück auf!

Mitglied werden – Partei ergreifen

10. September 2020  Allgemein

Fast jedes fünfte LINKE-Mitglied ist unter 30 Jahre alt. Auch in Baden-Württemberg wächst unsere Mitgliedschaft seit Jahren. Ob Frieden, Antirassismus, gute Arbeit, Bildungs- oder Klimagerechtigkeit: Als LINKE wirken wir in den gesellschaftlichen Kämpfen vor Ort mit. Zusammen #miteuch wollen wir unser Zukunftsprojekt – die sozial-ökologische Transformation – angehen.
Ergreift Partei und werdet Mitglied: www.die-linke.de/mitmachen/mitglied-werden

#LINKEinBWegung #dielinke

Rechtsradikale Umtriebe in der Region

03. September 2020  Allgemein

Öffentlicher Stammtisch mit Vortrag eines Experten zum Thema
“Rechtsradikale Umtriebe in der Region Reutlingen”
am Mittwoch, 9. September 19:00 Uhr im Saal des Büros DIE LINKE Reutlingen.
Video-Teilnahme bei vorheriger Anmeldung ist möglich.

Da wir die Corona-Hygiene-Maßnahmen einhalten wollen und müssen, ist die mögliche Teilnehmer(innen)-Zahl begrenzt. Wir bitten deshalb um Voranmeldung:

Anmeldung: linke-buero@gmx.de

Landtagswahl 2021 – Klage gegen Wahlgesetz

11. August 2020  Allgemein

Wir sammeln Unterschriften für die Wahlzulassung Landtagswahl 2021
für die Wahlkreise 60 und 61. (Wahlkreiskarte)
Damit wird nicht DIE LINKE gewählt, sondern nur ihr Recht ermöglicht, als Partei antreten zu können. Die Daten werden vertraulich behandelt.
Es kann nur für eine Partei eine Unterstützungsunterschrift abgegeben werden. Voraussetzung: Wer seit mindestens drei Monaten seine Wohnung im Wahlkreis und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Bitte ausdrucken, unterschreiben und uns zuschicken.

Da wir nicht wissen, ob wir mit unserer Klage Erfolg haben werden, beginnen wir mit der Sammlung der Unterstützungsunterschriften.

Claudia Haydt, Geschäftsführerin der LINKEN. Baden-Württemberg: „Das Innenministerium signalisiert keinerlei Gesprächsbereitschaft, daher wählen wir jetzt gemeinsam mit weiteren demokratischen Parteien, die bisher nicht im Landtag vertreten sind, den Rechtsweg. Das Landtagswahlgesetz in Baden-Württemberg setzt schon in normalen Zeiten unverhältnismäßig hohe Hürden für einen Wahlantritt. In der Corona-Pandemie wird durch die hohe Anzahl von Unterstützungsunterschriften das Recht auf Chancengleichheit politischer Parteien bei der Landtagswahl 2021 auf verfassungswidrige Weise verletzt“.

In Baden-Württemberg müssen 150 Unterstützungsunterschriften pro Wahlkreis gesammelt werden, das macht 10.500 Unterschriften landesweit. In keinem anderen Bundesland sind so viele Unterschriften für einen Wahlantritt erforderlich.

„Ein Ende der Corona-Pandemie ist für die nächsten Monate nicht abzusehen. Unter diesen Umständen ist es von der Landesregierung unverantwortlich an der Sammlung der Unterstützungsunterschriften festzuhalten“, erklärt Claudia Haydt.