12 Sep. Die Linke stellt Direktkandidatinnen für die Landtagswahl auf
Von Links nach Rechts: Luisa Lentini, Sonja Schneiderat, Jessica Knapp, Laura Renn
Die Linke hat in ihren jüngsten Wahlversammlungen die Direktkandidatinnen für die bevorstehende Landtagswahl in den Wahlkreisen 60 und 61 bestimmt. Mit einstimmigen Voten und großem Applaus wurden vier engagierte Frauen nominiert, die für soziale Gerechtigkeit, Bildung und eine solidarische Gesellschaft eintreten.
Wahlkreis 60: Jessica Knapp und Laura Renn
Jessica Knapp wurde zur Direktkandidatin für den Reutlinger Wahlkreis 60 gewählt. Die Erzieherin ist aktive Gewerkschafterin und Mitglied im städtischen Personalrat. Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern kennt sie die Herausforderungen, denen armutsgefährdete Familien täglich begegnen. Diese Erfahrungen haben sie politisiert und motiviert, sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.
Knapp will eine „laute und selbstbewusste Stimme“ in der Landespolitik sein – mit einem besonderen Fokus auf Bildungsgerechtigkeit. Sie strebt einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste der Linken an.
Als Ersatzkandidatin wurde Laura Renn nominiert. Die junge Aktivistin stammt aus der „Fridays for Future“-Bewegung und möchte insbesondere die Interessen der Jugend vertreten. „Ohne grundlegende gesellschaftliche Veränderungen hat die junge Generation keine Zukunft“, betonte Renn in ihrer Rede. Sie freut sich auf einen kämpferischen Wahlkampf und die Auseinandersetzung mit politischen Mitbewerbern.
Wahlkreis 61: Sonja Schneiderat und Luisa Lentini
Für den Wahlkreis 61, der sich vom Ermstal über die Schwäbische Alb bis nach Hechingen erstreckt, wurde Sonja Schneiderat als Direktkandidatin gewählt. Die Schulsozialarbeiterin ist ebenfalls alleinerziehend mit zwei Kindern und kennt die Missstände im Bildungssystem aus erster Hand. Im Wahlkampf will sie sich besonders für bezahlbares Wohnen und für eine bessere ärztliche Versorgung im ländlichen Raum stark machen.
Luisa Lentini wurde als Ersatzkandidatin nominiert. Sie stammt aus einer italienischen Einwandererfamilie und lebt im Raum Münsingen. Lentini engagiert sich gegen die zunehmende Rechtsentwicklung, die sich gerade in ländlichen Regionen bemerkbar macht. Ihr politisches Engagement ist geprägt von dem Wunsch nach einer offenen und solidarischen Gesellschaft.
Einstimmige Wahl und starke Reden
Alle vier Kandidatinnen überzeugten mit klaren Positionen und leidenschaftlichen Reden. Die Wahlversammlungen würdigten ihr Engagement mit viel Beifall – und wählten sie jeweils einstimmig. Mit diesen Kandidatinnen setzt Die Linke ein deutliches Zeichen: Für soziale Gerechtigkeit, Bildung, Klimaschutz, gegen Rechtsruck und gesellschaftliche Ausgrenzung.
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