05 Feb. VHS RT: „Schuld sind immer die geflüchteten Menschen“
Veranstalter: Arbeitskreis Flucht und Asyl, Bündnis für Menschenrechte, VHS
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Ein besonderer Fokus dieses Vortrags liegt auf der gesellschaftlichen Wahrnehmung geflüchteter Menschen: Sie werden in politischen Debatten und medialen Erzählungen zunehmend als Sündenböcke dargestellt und für gesellschaftliche Probleme, wie z.B. Wohnungsnot oder Bildungsnotstand, verantwortlich gemacht. Der Vortrag analysiert dieses populistische Narrativ und zeigt, wie sie zur Verschärfung von Gesetzen, zur Entrechtung und zur weiteren Verschlechterung der Lebensrealitäten von geflüchteten Menschen beitragen. Herr Glaubitz macht deutlich, dieses verzerrte Bild entsteht bei uns allen im Kopf. Es ist jedoch wichtig, dieses Bild immer wieder zu hinterfragen, zu reflektieren und die Faktenlage zu bewerten. Abschließend richtet der Vortrag den Blick nach vorn: Welche Möglichkeiten gibt es, dem Rechtsruck und der populistischen Instrumentalisierung von Flucht entgegenzutreten und Haltung zu zeigen? Welche Rolle spielen Zivilgesellschaft, Medien und politische Bildung? Und wie können solidarische Gegenstrategien aussehen, die Menschenrechte verteidigen und demokratische Werte stärken? Der Vortrag bietet Raum für kritische Reflexion, Diskussion und die Entwicklung gemeinsamer Handlungsperspektiven.
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