Politisch erfolgreich unterwegs – Kreisvorstand konstituiert sich

Foto (von links nach rechts): Hans Mauser, Jule Heumesser, Timo Sendler-Rotter, Anne Zerr, Rüdiger Weckmann, Sonja Schneiderat, Alexander Chukomin, Luisa Lentini

Die Linke Kreisvorstand neu gewählt: Mitglieder im Durchschnitt jünger und jetzt auch ein höherer Frauenanteil.

Sonja Schneiderat und Rüdiger Weckmann wurden dabei als Sprecherin und Sprecher bestimmt. Der Kreisvorstand ist nun deutlich jünger und weiblicher, als es das Gremium bislang war. Mit Ausnahme von Rüdiger Weckmann und der Bundestagsabgeordneten Anne Zerr sind alle neuen Kreisvorstandmitglieder erst in den vergangenen 18 Monaten Mitglied geworden.

Das spiegelt die Mitgliederentwicklung wider, nachdem die Zahl der Mitglieder im Kreis innerhalb eines Jahres von 83 auf heute 223 angestiegen ist. Der neue Vorstand repräsentiert dies in seiner Zusammensetzung. Die Gewählten sind überwiegend unter 30 Jahre und zur Hälfte weiblich. Wiedergewählt wurde der bisherige Kassierer Hans Mauser. Neu im Vorstand sind Jule Heumesser, Timo Sendler-Rotter, Sonja Schneiderat, Alexander Chukomin und Luisa Lentini.

In der gut besuchten Mitgliederversammlung gab der ausscheidende Co-Kreissprecher Günter Busch einen allgemeinen Überblick über die politische und ökonomische Entwicklung. In seinem Rechenschaftsbericht stellte Rüdiger Weckmann fest, dass Die Linke, kürzlich noch vor dem Abgrund stehend, das Comeback des Jahres erlebt hat. Der Einzug von Anne Zerr in den Bundestag – mit dem im vergangenen Jahr noch niemand gerechnet hatte – und der Wiedereinzug in das frühere Büro in der Karlstraße sowie die nie gekannte Präsenz der Linken auf Demos und Kundgebungen sorge für eine anhaltende Aufbruchstimmung.

Bei ihren Haustürgesprächen habe Die Linke große Zustimmung zu ihren Forderungen „Mietendeckel“, „Senkung der Lebensmittelpreise“ und „Umverteilung des Reichtums“ erhalten.

Diese Erfahrungen mache Die Linke in der ganzen Republik. Neben der aktuellen Herausforderung, die vielen neuen Mitglieder in die Parteiarbeit einzubinden, stehe die Vorbereitung zu den Landtagswahlen im kommenden Jahr an. Die Linke könne optimistisch auf einen erstmaligen Einzug in den Landtag hoffen, nach den Umfragen liege sie bei acht Prozent.

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