Am 21. März stimmten wir - die Linke Liste - gegen die Verwaltungsvorlage zur Reutlinger Wohnungspolitik, nachdem diese durch Anträge der FWV, WIR, FDP und CDU verschlechtert wurde. Mit der Aufweichung der vorgeschlagenen Bindungsfrist von 40 Jahren für Sozialwohnungen verfolgen diese das Ziel, mit Anreizen den...

Nach einem bewegten Jahr für die Linke Reutlingen gelang es ihr, komplette Listen für den Gemeinderat und den Kreistag aufzustellen. Stadtrat Rüdiger Weckmann, der erneut an erster Stelle zum Gemeinderat kandidiert, spricht sogar von einer Aufbruchstimmung und von einem wachsenden Zuspruch jüngerer Menschen. Er selbst will...

Die Stadt Reutlingen und seine Stadtgesellschaft haben die Herausforderung der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen bis jetzt gut gemeistert. Die Asylsuchenden werden in Deutschland nicht einheitlich untergebracht, es variiert von Kommune zu Kommune. Es reicht von unmenschlichen Massenunterkünften bis zu angemessenen Wohnungen.2023 konnte Reutlingen glücklicherweise...

Beschlußfassung Haushalt 2024/25 Sehr geehrte Damen und Herren, werte Kolleginnen und Kollegen Kreisräte, sehr geehrter Herr Landrat, in Vorbereitung dieses Beitrags sind die Inhalte der hier heute vorausgegangenen Reden selbstverständlich nicht bekannt gewesen – allerdings lebhaft zu befürchten: sie rufen ganz überwiegend eindringlich auf: unserem Landkreis geht das Geld...

Bei der Beschlussfassung des Doppelhaushalts 2024/25 am 21.12.2023 im Reutlinger Gemeinderat Das Haushaltsrecht wird traditionell als das Königsrecht des Rates bezeichnet. Deshalb werden Haushaltsreden gerne dazu genutzt, die eigenen politischen Grundsätze darzustellen. Auch wir wollen das machen, gerade auch weil der Doppelhaushalt 2024/25 kaum Spielraum lässt, gemäß...

Gehalten von Timo Widmaier bei der Veranstaltung des VVN-BdA am 26.11.2023 auf dem Reutlinger Friedhof unter den Linden Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, es ist wichtig gegen das Vergessen anzukämpfen und dafür einzutreten, dass der Faschismus NIE WIEDER seine Verbrechen gegen die Menschheit begehen kann. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Erinnerung daran als Museumsstück in einer Vitrine verstaubt. Eine Vitrine, die das schlimme „Damals“ vom demokratischen „Heute“ trennt. Gerade jetzt, wo rechtsradikale Positionen immer erfolgreicher in die Mitte der Gesellschaft getragen werden. Wo Menschenrechte an den Grenzen Europas enden sollen. Wo Jüdisches Leben nicht nur in Nahost, sondern auch in Deutschland ganz konkret bedroht ist. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir den Ernst der Lage begreifen und nicht darauf warten, dass die Mehrheiten endgültig kippen, denn dann ist es zu spät. Das bedeutet: Auch in komplizierten Zeiten Haltung bewahren. Auch dann, wenn man man selbst Angst vor der Zukunft hat. Auch dann, wenn man glaubt, dass die sogenannte „Stimmung im Land“ eine andere ist. Wir leben in einer Zeit voller Krisen. Die wirtschaftliche und weltpolitische Grundlage dafür, dass autoritäre Haltungen und menschenverachtende Positionen mehrheitsfähig werden, ist gegeben. Was wir dagegen brauchen sind solidarische, internationale und das Soziale stärkende Antworten auf die Krisen - und diese Antworten müssen glaubwürdig sein.

Gestern (26.102023) wurde im Gemeinderat der Wohnraumbericht 2022 eingebracht und ein Verwaltungsvorschlag zur Fortschreibung des Maßnahmenpakets der Reutlinger Wohnungspolitik. Als eines der zu lösenden Probleme wurde die Tatsache benannt, dass viele ältere Menschen alleine in großen Wohnungen oder Einfamilienhäusern wohnen, aber keine geeignete Alternative haben: Kleinere...

Bekanntlich finden sich die einzelnen Ämter des Landkreises Reutlingen außer im altehrwürdigen Hauptgebäude in der Bismarckstraße 47 seit langen Jahren verstreut auf über zwanzig verschiedene Gebäude der Innenstadt. Für eine Erweiterung samt Neubau der Landkreisbehörden hatte die Stadt Reutlingen deshalb schon vor 30 Jahren das damalige Heinzelmann-Areal/heutige „Planie 22“ erworben - zuletzt aber an private Investoren verhökert, ohne dass dem Landkreis hierfür wenigstens ein anderweitiges sinnvoll gelegenes Ersatzgelände angeboten worden wäre. Seit Längerem steht der Kreistag deshalb in Beratung, wie der Bezug eines neuen Landratsamtes samt darin wieder gebündelter Verwaltung realisiert werden könnten. Sowohl die von Bürgermeistern dominierten großen Fraktionen als auch der ihnen hörige Landrat setzten dabei ausschließlich auf eine Miet-, allenfalls eine Mietkauf-Option, da für den Kauf eines eigenen Grundstücks samt Bau eines eigenen Gebäudes angeblich keineswegs Kreis-Gelder zur Verfügung stünden. Diese Haltung aller anderen politischen Kräfte des Kreistags ist einzig durch uns Linken-Räte im Kreistag von Anfang an scharf angegriffen worden. Vor allem beim „Zieleinlauf“ zur Entscheidung im vergangenen Jahr konnten wir in den Medien öffentlichkeitswirksam herausarbeiten, dass die Erlöse - die der Landkreis für den Verkauf seiner Altimmobilien erzielen dürfte - die Miete für den Bezug eines angemieteten Neubaus bestenfalls für grob zehn Jahre decken würde. Welcher Hauseigentümer würde sein Anwesen, welcher Bürgermeister schon sein Rathaus verkaufen, nur um sich anderswo einzumieten? Genau: durch das beabsichtigte Mietmodell hätte sich der Landkreis nahezu um sein gesamtes Immobilienvermögen gebracht (öffentliche Gelder, wohlgemerkt!) - das dann in Form von Miete in wenigen Jahren rückstandsfrei in den Taschen privater Baulöwen verschwunden wäre...

Im Reutlinger Gemeinderat waren wir die Einzigen, die gegen die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans gestimmt haben, der einen weiteren Flächenverbrauch möglich macht. https://lilirt.wordpress.com/2023/03/26/mit-flachenfras-aus-der-finanznot/ Damit sich die Landesregierung endlich an ihre eigenen Ziele hält und wirkungsvolle Maßnahmen zum Flächenschutz beschließt, haben der BUND Baden-Württemberg, der Landesnaturschutzverband (LNV), der...

Reutlingen hat einen Sparhaushalt. Voraussichtlich auch noch weitere Jahre. Keine neuen Investitionen, obwohl sie dringend, z.B. beim Schulbau notwendig wären. Das Stadtbuskonzept, das vor der Pandemie gut angelaufen ist, kann aus finanziellen Gründen nicht vollständig wieder aufgenommen werden (z.B. die Quartiersbusse), geschweige den ausgeweitet werden....

Zugegeben: Im ersten Moment klingt es sehr verlockend, angesichts der aktuellen städtischen Kassenlage, wenn die evangelische Schulstiftung sich bereit erklärt den Neubau eines dreizügigen Gymnasiums zu übernehmen und zu betreiben. Ein vermeintlich alternativloser Vorschlag der Verwaltung. Aber unter welchen Bedingungen? Folgt man der professionellen Haltung...

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten! Deshalb: Löhne hoch, Preise runter, Reichtum umverteilen! Die Preise explodieren: Obst, Gemüse, Milch und Brot werden immer teurer. Viele wissen nicht, wie sie die nächste Stromrechnung bezahlen sollen. Energiekonzerne und Supermarktketten hingegen machen Milliarden-Profite. Die Deutsche Börse meldet neue...

T-online meldet die Schließung von 52 der noch verbliebenen 129 Galeria-Filialen. Darunter auch Reutlingen, wo bis Januar 2014 der Laden dicht sein soll. Dazu die Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di: ver.di Baden-Württemberg ist entsetzt, dass in Baden-Württemberg insgesamt sechs von achtzehn Galeria-Filialen geschlossen werden sollen, in Esslingen, Heidelberg (Bismarckplatz), Leonberg, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart (Eberhardstraße). Betroffen sind ca. 500 Beschäftigte. Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter Baden-Württemberg: „Wir alle, von Politik über Gesellschaft bis zur Gewerkschaft, dürfen diese Schließungspläne auf keinen Fall hinnehmen. Nachdem Tausende Beschäftigte seit Jahren auf erhebliche Gehaltsbestandteile verzichtet haben, sollen sie jetzt zum Dank dafür arbeitslos werden. Nachdem hunderte Millionen Euro an Steuergeldern in das Unternehmen gepumpt wurden, sollen etliche Innenstädte weiterveröden. Und dass am Ende ein verantwortungsloser Milliardär und Immobilienspekulant sich einen schlanken Fuß macht, ist ein Skandal.“

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Kreistags, sehr geehrter Herr Landrat Dr. Fiedler, sehr geehrte Damen und Herren, wieder einmal war das Jahr 2022 eines mit besonderen Herausforderungen. Die Corona Pandemie war auch dieses Jahr zu bewältigen. Der Krieg in der Ukraine hat unsere Gesellschaft schwer...

Ihre Rede am 13.12. im Reutlinger Gemeinderat:Wir alle haben uns nach einem Ende der Coronapandemie gesehnt Doch seit dem 24.2. ist eine erhoffte Normalität wieder zunichte gemacht worden . Der Ukrainekrieg und die damit einhergehende Energiekrise, Inflation und evtl. Rezession hat auch erhebliche Auswirkungen auf unseren...

Ansprache auf dem Reutlinger Friedhof „Unter den Linden“ von Lothar Letsche 20.11.2022 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Thomas Keck, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten, I. wir stehen vor der Grabstätte von 128 Häftlingen aus 15 Nationen, deren Leichname aus den KZ-Außenlagern Hailfingen/Tailfingen, Bisingen, Dautmergen und Schömberg im Reutlinger Krematorium zwischen Oktober 1944 und Januar 1945 verbrannt wurden. Auf einer Tafel, die 2010 von der Stadt angebracht wurde, stehen ihre Namen. Ihrer wollen wir heute zuerst gedenken. Für die letzte Anstrengung der Nazis, das Ende des von ihnen vom Zaun gebrochenen Zweiten Weltkriegs hinaus zu zögern, mussten diese Menschen sich zu Tode schuften. „Herzmuskel- und Kreislaufschwäche“ standen auf ihren Totenscheinen. Hunger und Entkräftung waren der wirkliche Grund. Zwischen Rottenburg-Hailfingen und dem heutigen Gäufelden-Tailfingen wurde von 700 meist jüdischen Arbeitskräften, die aus Auschwitz angefordert wurden, unter mörderischen Bedingungen ein Flugfeld gebaut. Die anderen KZs gehörten zum Projekt „Wüste“. Das war ein Versuch, für den erhofften „Endsieg“ aus dem Steinschiefer noch irgendwie Erdöl herauszuholen. In Hailfingen-Tailfingen hatten 99 der hier Beigesetzten den Tod gefunden. 15 weitere endeten im Krematorium Esslingen, 75 in einem Massengrab bei der Landebahn und später auf dem Tailfinger Friedhof. Der Reutlinger Totengräber berichtete später, wie es ablief: „In der Zeit von etwa August/September 1944 bis 14. Januar 1945 kam etwa jede Woche mit nur kurzen Unterbrechungen (Montag oder Samstag) ein Lastwagen der Organisation Todt und brachte 10-12 Holzkisten enthaltend je zwei nackte männliche Leichen. (. .. ) Die Transporte wurden von einem SS-Offizier geleitet und von 4 Männern begleitet .... Diese Häftlinge verbrachten die Kisten mit den Leichen ins Krematorium. (. . .) Die Verbrennung dieser Leichen erfolgte immer getrennt von anderen Verbrennungen. Trotz [anderslautenden] Befehls zerstreuten [wir] die Asche der Häftlinge nicht, sondern sammelten die Asche und verbrachten sie in ein Grab der Abteilung Y des städt[ischen] Friedhofs. Nachdem das erste Grab gefüllt war, wurde ein zweites Grab angelegt. […] Am 15. Januar wurde das Krematorium durch Luftangriff beschädigt und stillgelegt. Die beiden Aschengräber wurden zugedeckt und wie andere Gräber gerichtet und gepflegt.“ Später wurden sie an die heutige Stelle umgebettet.  
Kundgebung des "Bündnisses Gemeinsam und solidarisch" am 5. März, Echaz-Hafen Reutlingen Hallo zusammen, denke ich an die AfD, so denke ich auch an Elefanten und an den Studenten, der innerhalb seines Tellerrandes nur an Würmer denken konnte. Denke ich an die AfD, so denke ich daran, dass sie versuchen sich an die Spitze der rechtsoffenen bis rechtsextremen „Corona-Proteste“ zu stellen und sich dabei als parlamentarischer Arm der Querdenker betrachten. Denke ich an die AfD, so sehe ich die Vorbereitungen auf den heutigen dezentralen Aktionstag in Reutlingen im Bürgerpark, der den Schein eines harmlosen Familientags erweckt. Ein Aktionstag, der vorrangig in (Landes) Hauptstädten stattfindet. Warum in Reutlingen und nicht in Stuttgart? In Stuttgart verringern sich die Teilnehmer der Corona Proteste, während in Reutlingen tausende daran teilnehmen, die nicht nur aus dem Reutlinger Raum kommen. Ja, Reutlingen hat sich leider zu einer Hochburg der rechtsoffenen Querdenken-Bewegung entwickelt. Wen wundert es, dass sie den heutigen Aktionstag am liebsten bis 18 Uhr hätten stattfinden lassen? * Der Bundesvorstand der AfD hat für den heutigen Aktionstag 350.000€ bereitgestellt. Aufgeteilt auf die 9 Veranstaltungen ergibt dies 38.888,88€ pro Veranstaltung. Dafür lassen sich viele Dixie Klos und Reisespesen für Alice Weidel bezahlen. Ach, ich vergaß: „Same procedure as every time.“ Die Alice wird als Stargast in Reutlingen angekündigt und kommt dann doch nicht. Ja, ja. „Gesund ohne Zwang“ lautet das Motto zum heutigen Aktionstag. Widerwärtig ist ihr Plakat, welches im Fanshop zu diesem erhältlich ist: „Kontrolliert die Grenzen, nicht die Bürger“ und zeigt erneut, welch Geistes Kind die AfD weiterhin ist. ** Die für den heutigen Aktionstag verwendete AfD Parole „Für freie Impfentscheidung und gegen die Impfpflicht“ ist ebenfalls an Wider-, Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. WO, wo? geht es der AfD wirklich um die Gesundheit der Menschen? Seit Pandemiebeginn, verbreitet sie Fake News, schürt Angst und verbreitet Verschwörungstheorien gegen das Impfen. DAMIT beschäftigt sich die AfD. Dort wo die AfD stark vertreten ist, sind die Impfquoten gering und die Coronainfektionszahlen hoch. Beispiele: Sachsen: Wahlergebnis AfD bei BTW: 24,6 Prozent Erstimpfung: 71,8% Zweitimpfung: 72,7% Thüringen: Wahlergebnis der AfD bei BTW: 24 Prozent Erstimpfung: 70% Zweitimpfung: 69,8% (Deutschland: 76,4% / 75,5%)

Liebe Kolleginnen und Kollegen Kreisräte, sehr geehrter Herr Landrat, meine Damen und Herren, unser Landkreis Reutlingen bildet keine Ausnahme: Heraus aus dem vergangenen Jahr, über dieses Jahr hinweg und in -hoffentlich nur noch - das kommende Jahr 2022 hinein bleiben unsere Aufgabenstellungen und Entscheidungsabläufe in außergewöhnlicher Weise...